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Volkers-Volkersberg - Kreuzerhöhung

  

Kuratie Volkers

 

Am 24.Februar 1966 errichtet der Würzburger Bischof Josef Stangl die Kuratie Volkers. Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung vertreten Interessen und Anliegen der Kuratie.

 

Im April 2009 installierte der Würzbuger Bischof Dr. Friedhelm Hofmann die Pfarreiengemeinschaft „St. Georg“ Bad Brückenau. Weihbischof em. Helmut Bauer übergab am Pfingstsonntag, im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in der Stadtpfarrkirche St. Bartholomäus, die Urkunden an die Mitglieder: Kuratie Wernarz, Kuratie Volkers, Pfarrgemeinde Bad Brückenau und Filiale Römershag. 

 

Als Pfarrer steht Alfred Bauer der Pfarreiengemeinschaft vor. 

 

Pfarrer Karl Ebner wurde im Sommer 2008 durch die Diözesanleitung in Würzburg zum neuen priesterlichen Seelsorger in der Malteser-Klink Dr. von Weckbecker bestellt. In regelmäßigen Turnus übernimmt Ebener sonntägliche Messfeiern sowie Messfeiern am Mittwoch Abend in der Wallfahrtskirche Volkersberg. Die seelsorgerische Arbeit im Haus Volkersberg obliegt Diakon Frank Greubel. 

Die Missionsdominikanerinnen Sr. Melanie Lehn, Sr. Ursula Bomhold und Sr. Marie-Christopher Wehner wirken im Haus Volkersberg, entsenden Vertreter in den Pfarrgemeinderat, übernehmen die Vorbereitung der Messfeiern sowie Dienste am Altar und sind seelsorgerisch in Altenheimen sowie in der Pfarreiengemeinschaft tätig.

 

Mitglieder des Pfarrgemeinderates Volkers sind:

Vorsitzender Arnold Brust, Stellvertreterin Rita Weber

Rosalinde Schwarz, Anja Prucha, Helga Glasmacher, Heidi Seitner, Wilfried Beck, Hannah Munzke, Michaela Seitner und Susanne Reißer

 

Zum Stab der Kirchenverwaltung zählen: Martin Brust, Vorsitzender, Claudia Rössner, Roswitha Zeier, Petra Hirschmann, Oliver Brust, Horst Seban. Roswitha Zeier vertritt die Kirchenverwaltung in den Sitzungen des Pfarrgemeinderates.

 

Im Pfarrgemeinderat Volkers gibt es folgende Arbeitsgruppen:

AK 60plus, AK Jugend, AK Liturgie, AK Chronik

 


Noch mehr Informationen über die Kuratie Volkers können Sie erhalten, wenn Sie diesem Link folgen:
[Kuratie Volkers-Volkersberg - Kreuzerhöhung]

 
Wallfahrtskirche Volkersberg

 

Volkersberg mit Wallfahrtskirche
Volkersberg mit Wallfahrtskirche
Ins helle Licht der Geschichte rückt die Kapelle zum Heiligen Kreuz auf dem Volkersberg, 1378 mit einer Messstiftung des Eberhard von Erthal und seiner ehelichen Hausfrau Köne. Damals bestand schon eine Kreuzbruderschaft. Begarden (Einsiedler) bewohnten bis 1499 den Volkersberg.

 

Im frühen Mittelalter entstand die Wallfahrt zum Heiligen Kreuz, die ihre Blütezeit um die Mitte des 15. Jahrhundert erfuhr.1453 erfolgte eine Neuweihe der erweiterten Kirche mit zwei Altären. Die Wallfahrtsseelsorge oblag der Pfarrei Oberleichtersbach. Nach dem Niedergang der Wallfahrt in der Reformationszeit, gab es nach dem 30-jährigen Krieg einen neuen Aufschwung. Besonders gefeiert wurden Kreuzauffindung am 3. Mai, Kreuzerhöhung am 14. September, Erzengel Michael am 29. September, Cyriakus am 8. August, Mauritius am 22. September, Verlobter Tag der Stadt Brückenau wegen Pest am Sonntag nach Christi Himmelfahrt, Freitag nach dem gleichen Fest war der Hagelfeiertag der Pfarreien Brückenau und Motten und Freitag vor Michaelis Verlobter Tag von Mitgenfeld. Da die Wallfahrtsseelsorge von Oberleichtersbach und Brückenau aus nicht gut bewältigt werden konnte, berief der Fuldaer Fürstabt Joachim von Gravenegg 1657/58 Franziskaner der Thüringischen Ordensprovinz auf den Volkersberg. 1659 schenkte der Fürstabt einen Kreuzpartikel. 1661 wurde der Grundstein zum Kloster, 1664 der zur Wallfahrtskriche gelegt.    

 

Volkersberg mit Wallfahrtskirche im Sonnenuntergang
Volkersberg mit Wallfahrtskirche im Sonnenuntergang

Rückansicht der Wallfahrtskirche
Rückansicht der Wallfahrtskirche

 

 

Barocker Kreuzweg

 

Im Jahr 1754 erfuhren die Wallfahrten auf den Volkersberg durch die Errichtung eines Kreuzweges eine weitere Bereicherung. Gestalter der Anlage war der Franziskanerbruder und Künstler Wenzeslaus Marx aus Leimeritz. 

 

Einstieg in den Volkersberger Kreuzweg ist an der äußeren Einfahrt des heutigen Jugendhauses, er zieht sich an der Nordflanke des Berges entlang, hinauf zum Friedhof und endet vor der Kirche. Der Kreuzweg auf dem Volkersberg wurde schon mehrfach renoviert. Die letzte große Renovierung der 13 Stationshäuschen wurde vor wenigen Jahren abgeschlossen. Die gesamte Kreuzweganlage gilt als wertvolles Kunstwerk des Barock. 

 

Mirakelkreuz in der Wallfahrtskirche
Mirakelkreuz in der Wallfahrtskirche

Portal der Wallfahrtskirche
Portal der Wallfahrtskirche

Portal der Wallfahrtskirche
Portal der Wallfahrtskirche

Potal der Wallfahrtskirche mit der Innschrift:

HAEC PIA IN MONTE SINAI AEDIFICATIO EST

Dies ist der Gott geweihte Bau auf dem Berge Sinai

 

Das Chronogramm ergibt die Jahreszahl 1701: 

SI CRVX HIC ANGIT

SEV COR TRIBVLATIO FRANGIT

TOLLIT CREDE TRVCES

CRVX SACROSANCTA CRVCES

 

Chronogramm auf der Steinplatte über dem Sturz:

Wenn ein Kreuz dich hier ängstigt oder Bedrängnis das Herz bricht, dann nimmt, glaube mir, das hochheilige Kreuz die qälenden Kreuze hinweg.