Willkommen in Volkers in der Rhön2011 – Volkers feiert ...
um 1000: erste Nennung "Volkersberge" Die älteren Güterverzeichnisse der Reichsabtei Fulda
1330: urkundliche Erwähnung "zu Volkoldesperge" Urkundenband Hanau, Reimer
1661: 350 Jahre – Grundsteinlegung Franziskanerkloster Volkersberg
1686: 325 Jahre – "1686 errichtet die Stadt ein Städtisches Wirtshaus auf dem Volkersberg …"
1678: 333 Jahre – Weihefest der Wallfahrtskirche Heilig Kreuz
1852: mehr als 150 Jahre – "Wirtshaustradition" in Volkers. 1852 wird Philipp Kleinhenz Wirt des "Goldenes Kreuz" in Volkers
1921: 90 Jahre – Missionsdominikanerinnen auf dem Volkersberg
1896: 115 Jahre – Freiwillige Feuerwehr Volkers
1920: 90 Jahre – Sportverein TSV Volkers
2006: 5 Jahre – Literaturkreis "Novalis Volkers"
Über uns
97769 Bad Brückenau - Volkers Im Zuge der Gemeindegebietsreform wurde Volkers 1978 Stadtteil von Bad Brückenau.570 Einwohner zählt der Ort am Fuße des Volkersberg, an der B 27 von Hammelburg – Fulda. Längengrad 9,9Breitengrad 50,5unter 500 Meter über NN OrtssprecherinPetra HirschmannHauptstraße 5, 97769 Bad Brückenau - Volkers, Telefon: 09741-5855 Historie
„Es ist der Berg“ – definieren die Volkerser schlicht die
faszinierende Aura des Volkersberges, die bis in die Gegenwart nichts an
Leuchtkraft verloren hat.
Hand in Hand liefen die geschichtliche Entwicklung des Ortes
Volkers und die des „kleinen Berg Sinai“, wie der Volkersberg seit alters
genannt wird. Wallfahrtskirche, Franziskanerkloster, Missionsdominikanerinnen,
Bau und Einrichtung der diözesanen Jugendbildungsstätte und der Katholischen
Landvolkshochschule woben enge Bande der Gemeinsamkeit zwischen den Menschen
auf dem Berg und der Bevölkerung im Dorf.
Die „Volkersberger“ nannten und nennen sich die Bewohner von
Berg und Dorf bis ins Jetzt. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts tritt in den
Züntersbacher Kirchenbüchern erstmals die Gemeinde Volkers in Erscheinung.
Der markant zwischen den Tälern der beiden Sinnflüsse
aufragende Basaltkegel des Volkersberges in der südwestlichen Rhön hatte wohl
schon in vorgeschichtlicher Zeit große Bedeutung für den Brückenauer Raum als
Volksfliehburg und heidnische Opferstätte.
Die Gründung der Abtei Fulda unter Abt Sturmi 744, Kloster
Hammelburg 777, eine Schenkung der Familie des Folkolt die 812 Besitzungen in
Schondra an das Kloster Fulda
vermacht, 900 die erste urkundlichen Erwähnung von Züntersbach und die Straße
von Fulda nach Hammelburg, im 8. Jahrhundert zum ersten Mal urkundlich genannt,
lassen auf eine frühe Besiedelung des Volkersberges schließen. Daneben lassen
die uralte Verehrung des Hl. Kreuzes und St. Michaels ein sehr hohes Alter des
ersten Kirchleins auf dem Berge annehmen.
„in Volkoltesberge III ville“ wird Volkersberg im 12.
Jahrhundert in einem Güterverzeichnis der Reichsabtei Fulda genannt. Die
Aufzeichnungen gehen auf Mönch Eberhard zurück. Heutige Forschungen gehen davon
aus, dass es sich hierbei um ältere Aufzeichnungen handelt, die etwa 1000 zu
zuordnen sind, die Eberhard einst in eine ihm günstiger erscheinende Form
brachte.
1330 „zu
Volkoldesperge“ zeugt eine
Abschrift aus Urkundenband Reimer Urkundenband Hanau folgenden Wortlaut: „Abt Heinrich verkauft an Apel
u. Dietrich Küchenmeister und an Dietrich Gutel....güter, leute und gefälle in
....Volkoldesperge“
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| Reimer Heinrich, Hess. Urkundenbuch, 2. Abt. 1. - 4. Band, 2. Band Nr. 362 |
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| Staatsarchiv Marburg, Stift Fulda 1339 |
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Die Sage erzählt über die Entstehung von Volkersberg
folgendes:Im Jahre 1113 kam ein Kraus aus Frammersbach im Dekanate
Lohr, besseren Wohnsitz suchend an den Kleinen Berg Sinai, wie der Volkersberg vor alter Zeit genannt
wurde. Er erhielt vom Fürstabt in Fulda die Erlaubnis, sieben Jahre fei Wohnen
zu dürfen. Er rodete, entfernte die vielen Dornen, gründete einen Hof und
nannte ihn „Dornhof“. Sein Bruder siedelte sich an und beide errichteten auf
dem Berg ein Kreuz um ihre Andacht verrichten zu können. Die Siedlung wuchs,
man wollte im Dorf eine Kapelle erbauen. Zum Bau gefälltes Holz fand man eines
Morgens nicht da, wo man es gelagert hatte, sondern auf dem Gipfel des Berges.
Man brachte es wieder ins Tal. Doch andern Morgens war es wieder auf dem Berge.
Bestelle Wächter sahen in der Nacht, wie ein weißer Hirsch das Holz auf seinem
Geweih den Berg hinauf trug. Man entschloss sich, die Kapelle auf der Höhe zu
errichten. Dies soll im Jahre 1125 geschehen sein.

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Bildstock von 1710 |
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Der Bildstock von 1710 am alten Wallfahrtsweg zum Heiligen Kreuz auf den Volkersberg, gilt als künstlerisch wertvollster im hiesigen Raum. Einstieg in den Fußweg ist am Hang hinter dem Gasthof "Goldenes Kreuz" am Ortseingang von Volkers. In geschwungener Korkenziehergestaltung zieht sich eine Blattgirlande nach oben zum Kapitel mit Arkanthusblättern.
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